Kupferkomponenten für Vakuumlichtbogen-Umschmelzanlagen

Anwendung

Kupferkomponenten für Vakuumlichtbogen-Umschmelzanlagen

Zeichnungsgebundene Kupferkomponenten für VAR-Anlagen, abgestimmt auf Abschmelzelektrode, Blockgeometrie, Kühlkreise sowie Boden- und Vakuumkammerschnittstellen.

Anwendungsumfang

Winworth fertigt zeichnungsgebundene wassergekühlte Kupferkomponenten für Vakuumlichtbogen-Umschmelzanlagen (VAR). Das primäre Erstarrungsbauteil wird üblicherweise als Kupferkristallisator oder Kokille bezeichnet; manche Anlagendokumente verwenden Tiegel. Die Ofenzeichnung des Käufers bestimmt die formale Bestellbezeichnung.

Beim VAR wird eine Abschmelzelektrode unter Vakuum kontinuierlich durch einen Lichtbogen umgeschmolzen und ein neuer Block in einer wassergekühlten Kupferkokille gebildet. Diese Prozessposition unterscheidet sich von einem EB-Kaltwandherd und einer wassergekühlten ESR-Kokille, die ein Schlackenbad umgibt.

Block-, Elektroden-, Boden- und Vakuumschnittstellen

Anzugeben sind Ofenanordnung, Beziehung zwischen Abschmelzelektrode und Block, runder, quadratischer, Brammen- oder anderer Querschnitt, Hohlraummaße und Konizität, aktive und Gesamtlänge, Kopfzone, Bodenplatte und Startansatz, Stand- oder Abzugsanordnung, Flansch, Halterungen und Ausrichtbezüge, Dichtungen, Kammerabstände, Heben, Ausbau und Wartungszugang.

Die Kühldokumentation muss die Beziehung zwischen Kupferkörper und Außenmantel, Vor- und Rücklauf, Kanal- oder Ringspaltausführung, Trennwände, Ein- und Auslassrichtung, Rohre, Stopfen, Verschlüsse, Verbindungen, Kreistrennung, Messstellen und die Druck- oder Dichtheitsprüfung des Käufers ausweisen.

Werkstoff, Fertigung und Prüfung

Kupfersorte und Zustand sowie geschmiedete, gewalzte, gegossene, bearbeitete, gebohrte, gefertigte, geschweißte oder montierte Bauweise, Außenmantel, Fügeverfahren, Reinigung und Oberflächenanforderungen folgen der freigegebenen Ofenspezifikation. Eine Werkstoffbezeichnung allein legt weder Lichtbogenstabilität noch Abschmelzrate, Blockqualität oder Ofenverträglichkeit fest.

Die Prüfung kann Werkstoffnachweise, Hohlraum und Konizität, Wand- und Flanschgeometrie, Rundlauf und Ausrichtung, Boden- und Kammerschnittstellen, Kühlkanalprüfung, Verbindungen und Verschlüsse, vorgeschriebene ZfP, Druck- oder Dichtheitsprüfung, Kreistrennung, Sauberkeit und Probemontage umfassen. Aus dem Bauteil allein werden Vakuumniveau, Strom, Abschmelzrate, Blockgröße oder -chemie, Fehlerreduzierung oder Standzeit nicht abgeleitet.

Anfragedaten

Bereitzustellen sind VAR-Ofen- und Kristallisatorzeichnungen, Daten zu Abschmelzelektrode und Block, Stand- oder Abzugsanordnung, genaue Liefergrenze, Kupfer- und Mantelspezifikationen, vollständiger Kühlplan, Bodenplatten-, Kammer- und Halteschnittstellen, Toleranzen, Sauberkeit, ZfP- und Prüfverfahren, Menge, Dokumentation, Verpackung, Heben und Bestimmungsort.

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