Anwendung
Austauschbare Kupferkontakt-Verschleißteile für Schweißanlagen
Zeichnungsgebundene Kupferkontaktteile für wiederkehrenden Austausch mit definierter Identität, Geometrie, Werkstoff, Aufnahme, Kühlung, Prüfung und Verpackung.
Definition und Umfang des Verschleißteils
Auf dieser Website sind Kupfer-Schweißverschleißteile austauschbare Kontaktbauteile aus Kupfer oder Kupferlegierung, deren nutzbare Geometrie, Oberfläche oder Maßreserve durch Kontakt, Wärme, Kraft, Nacharbeit, Rotation oder geplanten Wechsel abnimmt. Dazu können kundenseitig definierte Elektroden, Kappen, Spitzen, Platten, Ringe, Rollenteile und leitende Werkzeuge gehören.
Sie sind keine Schweißzusatzwerkstoffe. Schweißdraht, umhüllte Elektroden, Stäbe, Pulver, Flussmittel, Hart- und Weichlote, Schutzgase und abgeschiedenes Schweißgut liegen außerhalb dieses Umfangs. Elektrode ist prozessbezogen: Beim Widerstandsschweißen ist sie ein strom- und meist kraftübertragendes Werkzeug; beim Lichtbogenschweißen kann eine abschmelzende Elektrode zum Schweißgut werden.
Wiederholbeschaffung und Revisionslenkung
Wiederholbeschaffung verlangt gelenkte Zeichnung, Teilenummer, Revision, Identität, Maschine und Position, Werkstoffnorm und -zustand, freigegebenen Fertigungsweg, kritische Maße, Kontaktflächen- oder Nasenprofil, Kegel oder Aufnahme, Kühlung, Nacharbeitsgrenze, Aussonderungs- oder Wechselkriterium, Prüfplan, Losgröße, Rückverfolgbarkeit und Verpackung.
Ein verschlissenes Muster darf nicht ohne unverschlissene Bezüge und freigegebene Wiederherstellmaße als Neugeometrie kopiert werden. Elektrodennacharbeit kann Durchmesser, Profil, Länge, Ausrichtung und Kühlabstand verändern. Anzugeben ist, ob das Muster neu, nachgearbeitet, verschlissen, überhitzt, gerissen, gestaucht, beschichtet, plattiert, repariert oder verunreinigt ist.
Werkstoff-, Verschleiß- und Qualitätskontrollen
Die Werkstoffwahl hängt von Prozess, Werkstück, Beschichtung, Strom, Kraft, Last, Temperatur, Geometrie, Kühlung, Nacharbeit und Ausfallart ab. CuCrZr, eine ISO-5182- oder AWS/RWMA-Klasse ist ohne genaue Bezeichnung, Zustand, Eigenschaftsforderungen, Prüfverfahren und Annahmebereich unvollständig.
Die Prüfung kann Werkstoffidentität, bestellte Leitfähigkeit, Härte oder mechanische Eigenschaften, Maße und Bezüge, Kontaktprofil, Konzentrizität oder Rundlauf, Kegel und Aufnahme, Bohrungen und Gewinde, Kanaldurchgang, Druck oder Dichtheit, Oberfläche, Beschichtung, ZfP, Passung, Kennzeichnung, Losnachweise und Dokumente umfassen.
Ohne validierte Maschinen- und Produktionsdaten und vereinbarte Vergleichsmethode werden keine feste Nacharbeits- oder Schweißzahl, Wechselhäufigkeit, Verschleißrate, Elektrodenstandmenge, Schweißqualität, Prozessfähigkeit oder Kosteneinsparung zugesagt.
Anfrageangaben
Erforderlich sind Maschine und Prozess, gelenkte Teilenummer und Revision, Identität, Werkstückdaten, käuferseitige Strom-/Kraft-/Zeitangaben, Werkstoff und Zustand, Geometrie und Aufnahme, Kühlung, Nacharbeits- und Wechselkriterien, Musterzustand, Jahres- und Losmenge, Prüfungen, Rückverfolgbarkeit, Verpackungslage und -schutz, Zielort und Termin.
