Kupferkomponenten für Hochstromverbindungen

Anwendung

Kupferkomponenten für Hochstromverbindungen

Zeichnungsgebundene Hochstromkomponenten, abgestimmt auf Anlage, Strompfad, Kontakte, mechanische Lasten, Kühlung, Isolierung und Prüfung.

Anwendungsumfang und Strompfad

Winworth fertigt zeichnungsgebundene Kupfer- und Kupferlegierungsteile für ausgewählte Hochstromverbindungen. Das Teil kann eine feste Verbindung, Schraubschnittstelle, Gleit- oder Klemmkontakt, Anschluss, flexiblen Verbinder, Schienenanschluss oder gekühlten Leiter bilden; seine Funktion ist jedoch aus vollständigem Stromlauf- und Baugruppenplan zu bestätigen.

Der Strompfad ist vom vorgeschalteten Leiter über Bauteil, Kontakt oder Verbindung, nachgeschalteten Leiter, Last und Rückleiter abzubilden. Anzugeben sind Phase, Polarität, Parallelpfade, flexible und feste Abschnitte, bewegte Schnittstellen, Isolationsgrenzen, Stützen, Kühlung, Instrumentierung und Wartungstrennung.

Produktidentität und Schnittstellenprüfung

Ein SAF-Kontaktschuh überträgt Strom über eine druckgeregelte Kontaktfläche an die Elektrode. Der SAF-Druckring überträgt die Klemmkraft und ist keine andere Bezeichnung für den Schuh. EAF-Klemme oder Elektrodenhalter haben eine andere Schnittstelle und mechanische Aufgabe. Schweißkontaktplatten und CuCrZr-Kontaktringe dienen getrennten Positionen; das wassergekühlte Leistungskabel ist die flexible Verbindung im Ofensekundärkreis.

Diese Produkte können Kupfer und Hochstrombetrieb gemeinsam haben, nicht aber Geometrie, Druck, Bewegung, Kühlung, Isolierung oder Abnahmekriterien. Die Produktzuordnung erfolgt nach Anlagenfunktion und Zeichnung, nicht nach der Sammelbezeichnung „Hochstrom-Kupferteil“.

Verbindungs-, Kontakt- und Mechanikdaten

Anzugeben sind Bemessungs- und Betriebsstrom und -spannung, AC oder DC, Frequenz und Wellenform, Lastspiel, Verbindungstyp, Kontaktfläche und -druck, Gegenwerkstoff, Oberfläche, Beschichtung, Ebenheit, Lochbild, Schraubenfestigkeit, Scheiben, Anzieh- oder Drehmomentverfahren, Bewegung, Wärmeausdehnung, Stützen, Schwingung, elektromagnetische Last, Wärme, Verschmutzung, Oxidation und Wartungszugang.

Die Kontaktleistung gehört zur montierten Verbindung. Werkstoffleitfähigkeit allein bestimmt weder Verbindungswiderstand noch Erwärmung. Oberflächenvorbereitung, Ebenheit, Druckverteilung, Befestiger, Beschichtung, Oxidation, Verschmutzung, Montage, Parallelpfade, Wärmeabfuhr und Umgebung sind gemeinsam zu bewerten.

Werkstoff, Fertigung, Prüfung und Anfrage

Werkstoff und Zustand folgen Zeichnung und freigegebenen Eigenschaften. Je nach Teil sind Schmieden, Walzen, Gießen, Strangpressen, Bearbeiten, Bohren, Biegen, Umformen, Schweißen, Hartlöten, Crimpen, Beschichten oder Montieren möglich. Fügen und Wärmeeintrag dürfen nicht ohne Prüfung von Leitfähigkeit, Festigkeit, Flexibilität und Maßstabilität geändert werden.

Die Prüfung kann Werkstoff- und Leitfähigkeitsnachweise, Maße und Bezüge, Ebenheit und Oberfläche der Kontakte, Biege- und Lochgeometrie, Verbindungen und Anschlüsse, Beschichtung, ZfP, Kanal- und Dichtheitsprüfung gekühlter Teile, Widerstand mit vereinbarter Vorrichtung und Methode, Isolationsprüfung im Umfang, Passung oder Probemontage und Unterlagen umfassen.

Erforderlich sind Stromlauf- und Baugruppenpläne, Anlage und Bauteilfunktion, elektrische Daten, Verbindungs- und Kontaktanforderungen, Werkstoff und Zustand, Fertigungsweg, Schnittstellen, Druck oder Klemmung, Befestiger und Montage, Kühlung und Isolierung, Toleranzen, Oberfläche, Prüfungen, Menge, Dokumente, Verpackung und Zielort.

Aus Bauteilname oder Kupferwerkstoff werden keine Stromtragfähigkeit, Kontaktwiderstände, Erwärmung, elektrodynamische Festigkeit, Kurzschlussfestigkeit, elektrische Effizienz oder Lebensdauer abgeleitet.

Besprechen Sie Ihre Anwendung

Senden Sie Zeichnungen, Betriebsbedingungen, Werkstoffanforderungen und Menge zur technischen Prüfung.