Kupferkomponenten für Stranggieß- und Walzlinien

Anwendung

Kupferkomponenten für Stranggieß- und Walzlinien

Zeichnungsgebundene Kupferkomponenten für Stahl-, Kupfer- und Aluminiumgieß- oder Walzlinien nach Metall, Kokillenarchitektur, Geometrie, Kühlung, Schnittstellen und Prüfung.

Anwendungsumfang

Winworth fertigt zeichnungsgebundene Kupferkomponenten für Stranggieß- und Walzanlagen für Stahl, Kupfer oder Aluminium. Die Anwendung wird in den Navigationswegen Eisen und Stahl sowie Kupfer- und Nichteisenmetallurgie gemeinsam genutzt; deshalb müssen Metall, Linientyp und Kokillenarchitektur vor der Auswahl einer Produktfamilie feststehen.

Für Stahlstranggießanlagen kann der Umfang komplette Kupferkokillen, Kokillenplatten, austauschbare Kokillenrohre sowie ausdrücklich bestellte Beschichtungen oder Bearbeitungen umfassen. Kupfer- oder Aluminium-Stranggieß- und Walzlinien (CCR) können dagegen ein CuCrZr-Kristallisationsrad oder einen Radkranz mit Stahlband nutzen. Dies sind getrennte Architekturen: CCM-Kokillenbaugruppe und austauschbares Kokillenrohr haben verschiedene Bestellgrenzen, und ein Rad-Band-CCR-Kristallisationsrad ist keine Stahl-CCM-Kokille.

Schnittstellen von Gießmaschine und Walzlinie

Für Stahlgießteile sind Gießmaschinentyp, Strangposition, Knüppel, Vorblock, Bramme, Rundformat, Beam Blank oder anderer Querschnitt, Kokillenlänge, Kavität und Konizität, Eckprofil, Meniskus- und Beschichtungszonen, Hinterbau oder Gehäuse, Kühlkanäle, Wasseranschlüsse, Dichtungen, Montagebezüge, Oszillationsschnittstellen und umgebende Freiräume anzugeben.

Für Rad-Band-CCR-Anlagen sind verarbeitetes Metall, Rad- und Nutgeometrie, Bandbreite und Kontakt, Gießrichtung, Kühlzonen und -kanäle, Nabe, Welle und Antriebsschnittstellen, Rundlauf- oder Wuchtanforderungen sowie die genaue Grenze von Rad, Kranz oder Baugruppe anzugeben. Für nachgeschaltete Walzteile sind Gerüst oder Hilfsanlage, Bewegung und Lastrichtung, Wellen- oder Gehäusepassung, Schmierung, Verschleißflächen, Betriebsspiele, Gegenwerkstoffe, Austauschzugang und aktueller Schadensmodus zu nennen.

Werkstoff, Fertigung und Prüfung

Kupfer- oder Kupferlegierungsgüte, Zustand, Rohteilroute, Bearbeitung, Umformung, Wärmebehandlung, Beschichtung, Fügen, Montage und Reparaturgrenzen folgen der freigegebenen Anlagenspezifikation. Beschichtungsname, CuCrZr-Kürzel oder Kokillenarchitektur allein bestimmen weder Gießgeschwindigkeit und Oberflächenqualität noch Tragfähigkeit oder Austauschintervall.

Die CCM-Prüfung kann Kavität, Konizität, Profil, Wand, Ausrichtung, Beschichtung, Kühlweg und Dichtheit umfassen. Bei CCR-Rädern können Nutprofil, Rundlauf, Konzentrizität, Nabe, Kühlkanäle, Wuchten wenn festgelegt und vereinbarte ZfP erforderlich sein. Andere Walzlinienkomponenten können Werkstoff-, Maß-, Passungs-, Härte- oder Oberflächenprüfungen erfordern. Der Prüfplan folgt der tatsächlichen Architektur und Bestellgrenze.

Anfrageangaben

Geben Sie verarbeitetes Metall, Linien- und Anlagenposition, CCM- oder CCR-Architektur, aktuelle Zeichnungen, Gießquerschnitt oder Nut- und Banddaten, genauen Bauteilumfang, Werkstoff und Zustand, gegebenenfalls Beschichtung, Kühl- oder Schmierdaten, Schnittstellen, Toleranzen, Schadensnachweise, Prüfungen, Menge, Unterlagen, Verpackung und Zielort an.

Besprechen Sie Ihre Anwendung

Senden Sie Zeichnungen, Betriebsbedingungen, Werkstoffanforderungen und Menge zur technischen Prüfung.